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РАДИОЛОГИЧНЫЙ (RadioLogisch)

11.12.2010 – 27.04.2013 †

Die Idee zu einer eigenen Radiosendung auf Radio LoRa (97,5 MHz), dem einzigen freien Radio Zürichs, war mitunter einer der Gründe, wieso das Vorstandsmitglied Miloud Genova dem Verein Kernreaktor beigetreten ist. Was zu Beginn eine ambitionierte Idee war, begann mit den Monaten zu reifen, bis Mitte 2010 das Konzept bei der Sendekommission eingereicht wurde. Sogleich stiess die Idee auf grosses Echo in der Sendekommission von Radio LoRa, und kurze Zeit später wurden bereits Sendeplätze in bestehenden und etablierten Sendeformaten angeboten. Die Eltern des Projekts РАДИОЛОГИЧНЫЙ (Radiologisch), Miloud Genova und Angela Huser, konnten dann am 11. Dezember 2010 zum ersten Mal Live auf Sendung gehen.

РАДИОЛОГИЧНЫЙ (Radiologisch) war Anfangs ein Gefäss, auf dem Nachhaltigkeit draufstand, aber was drin ist, wussten wir nicht. In wechselseitiger Zusammenarbeit mit ZuhörerInnen und Mitmenschen wurde versucht, dem oft missbräuchlich verwendeten Begriff der Nachhaltigkeit neues Leben einzuhauchen. Mit Hintergrundberichten, Strassenreports, Interviews, Monologen und Dialogen zu jeweils einem Leitthema wollten die ModeratorInnen Angela Huser und Miloud Genova die Gesellschaft zum mitmachen und nachdenken animieren, der Diskussion und Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit Frische verleihen und dem manchmal tristen und inhaltslosen Radioalltag der Mainstream-Sender würdige Konkurrenz bieten. Mit der Zeit entfernte sich das Projekt vom engen Begriff der „Nachhaltigkeit“ und beschäftigte sich allgemein mit der Frage nach was unser Leben und unsere Gesellschaft beeinflusst.

Die Themen bewegten sich von Wasser, Mobilität und Verkehr, Palmöl, Öffentlicher Raum bis zum Bedingungslosen Grundeinkommen auf einem extrem breiten Spektrum und standen für die Offenheit und Vielfältigkeit des Projekts.

Miloud Genova war ab Ende 2012 über eineinhalb Jahre lang nicht nur als Sendungsmacher sondern auch als gewähltes Vorstandsmitglied im Verein Radio LoRa tätig. Dies in einer turbulenten Zeit für das heute 30-jährig unabhängige Radio. Ein Konflikt mit der Stiftung des Radios brachte das basisdemokratisch aufgebaute Radio zum wanken, konnte aber durch den Vorstand des Vereins aufrecherhalten, aufgeräumt und weiterentwickelt werden. Ende 2013 kam es dann aber zu beunruhigenden Entwicklungen im einzigen nichtkommerziellen Radio von Zürich. Es fand ein Putsch durch die Stiftung und ihr nahestehenden im Radio integrierten Organisationen statt, was dazu führte, dass das Radiologisch-Team nicht mehr hinter einer Mitwirkung im Projekt LoRa stehen konnte. Mit schwerem Herzen musste das Projekt so Ende 2013 begraben werden.

Eine Radiosendung verpasst, was nun? Vielleicht hast du nur den Schluss einer Sendung gehört und möchtest die Sendung an einem schönen Tag in der Badi oder während des Abwasch nachhören.

Kein Problem: Alle Sendungen sind in einem Archiv unter https://kernreaktor.ch/v2/category/radio-logisch/ gespeichert und wartet darauf wiedergehört zu werden.

Es dankt das ehemalige RadioLogisch-Team: Aline Mähr, Angela Huser, Jessica Tannenbaum, Miloud Genova, Moritz Mähr, Raphael Labhart und Yves Bächtiger

Freiraumterrorismus

Der öffentliche Raum hat sich verändert. Es ist kein Zusammen. Es ist auch kein Gegeneinander. Es ist viel mehr ein Aneinandervorbei. Wir möchten den Raum zurück. Wir möchten, dass der öffentliche Raum wieder ein offener Raum für alle wird. Deshalb kämpfen wir mit subversiven Methoden und bringen die Bomben, Künstlerinnen und Kulturschaffende mit ihren Ideen, direkt zu euch in den öffentlichen Raum. Wir fordern den Raum nicht dort, wo er uns zugestanden wird. Wir fordern ihn dort, wo er fehlt. In Oerlikon, Alstetten, Seebach usw. Anstatt Grünflächen und lachende Gesichter trifft man dort nur Betonwüsten und karges, stilles, lebloses Elend an! Das kann nicht sein, darum greifen wir zur letzten Waffe: Freiraumterrorismus!

Atelier für Sonderaufgaben / Anschlag vom 13.5.12

„Postmysteriöse Reflexionstour“ nennen Frank und Patrik Riklin die Auseinandersetzung mit ihrer Arbeit im Kunstbereich. Das Atelier für Sonderaufgaben lässt den Tiger aus dem Käfig und stellt sich der Diskussion um die Bedeutung von Kunst mitten im Leben. Gastgeber am 13. Mai der Kernreaktor, am Fusse der Hardauer Hochhäuser die Kulisse. Wer braucht schon multimodale Projektionssysteme und LumEnActive, wenn uns Herr Hardau seinen Balkon als Projektionsfläche zur Verfügung stellt? Die Riklins inszenieren sich selber, geben den Anwesenden dann aber Freiraum für eigene Gedanken und stellen sich den kritischen Fragen im Dialog.

Freiraum Sonderaufgaben

Nora Zukker / Anschlag vom 13.6.12

Sonntagnachmittag im Juni, MFO Park in Neu-Oerlikon. Nora Zukker liest ihren Heiditext, verstärkt und erhöht auf dem bepflanzten Metallgerüst. Die anwesenden Leute werden unfreiwillig zu Zuhörern, einige fliehen empört, andere täuschen vor, nichts von Heidi, Klara und roten Lippen zu hören, neugierig sind vor allem Murat, Murat und Serkan. Die Lesung dauert einige Minuten, das Gespräch mit den Jungs viel länger. Schlagfertig und auf eine uns imponierende Art und Weise stellen sie Fragen, geben gleich selber Antworten, und sie verstehen.

Der zweite Versuch, einen von Noras Texten zu parkieren scheitert im Oerliker Park am Exekutivorgan im weissen Wagen mit den orange leuchtenden Streifen. Die feiertägliche Ruhe scheint Herr und Frau Oerlikon unentbehrlich zu sein, nichts einfacher als die Kombination aus dem Griff zum Hörer und einer dreistelligen Nummer. Die beiden Polizisten im Sonntagsdienst beenden die Sache freundlicherweise mit nur einer Verwarnung, wir sind ja weder politisch noch religiös motiviert. Dafür aber emotional überwältigt.

Die Idee „Kunst und Kultur im öffentlichen Raum“ ist nicht neu. Wissen wir. Und die Idee mit Kunst in der Gesellschaft etwas bewegen zu wollen auch nicht. Wissen wir ebenfalls. Und trotzdem schlagen wir zu. Wir sind keine Künstler, wir sind ein Behälter. Unangekündigt, wenn der Sonntag vor sich hin lümmelt und es in der Öffentlichkeit menschelt, stellen wir uns auf, geben Raum für Inhalte und lassen Menschen Teil davon werden. Wie schon erwähnt, Murat hats verstanden: „Ah, ihr wänd Mänsche zämebringe!“

Freiraum Zukker

Nullpunkt 2011

Nu.llpunkt, der: [niemand = alle]: 1. a) Absturz gegen beliebig; b) Leere für Inhalt. 2. (kein) Bleiben; frei Denken [und stürzen]; Stillstand od. Ursprung 3.Freiheit (sein)

Mit dem Nullpunkt 2011 konnte der Verein Kernreaktor sein bisher aufwendigstes und ambitioniertestes Projekt umsetzen und 01. – 10. September 2011 in den Hallen des ewz-Unterwerks Selnau zehn Tage lang den Raum bieten, den es für eine nachhaltige Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaft braucht. Die Grundidee des Nullpunkts – eine Auseinandersetzung von Kulturschaffenden mit dem technokratischen Begriff Nachhaltigkeit, um einen neuen Blickwinkel zu schaffen – konnte dank der tatkräftigen Unterstützung von allerlei Seiten umgesetzt werden. Dabei ist auch zu loben, dass der Verein im Auf und Ab stets seine Fassung wahrte und mit viel Fleiss und Einsatz etwas auf die Beine stellte, was weit über eine zehntägige Veranstaltung hinausging. Noch bis Ende 2011 und zum heutigen Tag beschäftigt der Nullpunkt die Köpfe. Mindestens beim Verein Kernreaktor ist etwas hängen geblieben.

Noch heute macht es Freude die eigens für dieses Projekt erstellte Homepage zu besuchen http://nullpunkt2011.ch/ und es gehen Gerüchte herum, dass auch heute noch an der endgültigen Nullpunkt-Dokumentation gefeilt wird.

Nullpunkt flyer

Alles begann mit dem Urknall, sagen manche. Andere behaupten, aus einem wurden zwei – und zwar aus der Rippe des einen die andere. Wieder andere sagen, dass silbern gleissende Untertassen von fernen Fernen herabkamen, uns hier absetzten und wir so unseren Bestimmungsort fanden. So verschieden die Ansichten über den Ursprung auch sein mögen, können sie alle eines nicht verleugnen:

Die Welt verändert sich, von Sekunde zu Sekunde, von Minute zu Minute, Stunde zu Stunde, von Tagen zu Wochen zu Monaten zu Jahren zu Jahrtausenden. Ob Zeitstrahl oder Kreislauf, nichts bleibt stehen, alles ist in Bewegung. Schliesslich können wir unser Augenmerk nur auf das beschränken, was sichtbar ist und doch bleibt uns vieles, was sich vor unseren Augen abspielt, verborgen.

Wir fragen: Wie steht es um die Nachhaltigkeit? Ist das Thema Nachhaltigkeit omnipräsent? Willst dunachhaltig sein? Was ist Nachhaltigkeit? Und sofort erscheinen vor deinem geistigen Auge Bilder von Elektroautos, Werbungen über Strom erzeugende Technologien, Unkrautvernichter oder Greenwahsing betreibende Fastfood-Ketten, die den Begriff benutzen und missbrauchen, den eigentlichen Sinn entfremden. Denn ein Begriff, der so ambivalent gebraucht wird, muss doch seinen wahren Sinn mindestens in einem Gebrauch verfehlen. Und so wird die Nachhaltigkeit weg vom Gebrauch hin bis zum Missbrauch verbraucht. Auf ihr wird rumgetrampelt, mit Pickeln und Presslufthammern wird sie in Trümmer geschlagen, aufgerissen und wieder zusammengesetzt. Immer so, wie sie gerade ins Konzept passt.

Wir stehen am Nullpunkt. Wohin wir gehen? Wir wissen es nicht. Vom Nullpunkt weg, oder auch nicht, Antworten lassen auf sich warten. Es ist an der Zeit, dass wir uns besinnen und gemeinsam etwas entstehen lassen. Der Nullpunkt ist gesetzt, wir wollen Perspektiven einnehmen, dem Dialog lauschen, beobachten, fragen und hinterfragen und laden euch ein, daran teilzunehmen.

Die Kolumne

Von Die Erste am 03.12.2009 bis zum Phönix zur Asche, Jesus an den Marterpfahl am 28.03.2012 (†)

Die Kernreaktor-Kolumne war die Plattform von sechs jungen Autoren, deren Rollen in der Gesellschaft und Wahrnehmung der Umwelt unterschiedlicher nicht sein hätten können. Und so gestalteten sich auch die behandelten Themen und die Art der Auseinandersetzung sehr vielfältig. Von recherchierten Fakten verpackt in eine witzig anmutende Geschichte, die unserer Gesellschaft explizit den Spiegel vorhält, über verträumte philosophische Essays, welche die Liebe beschwören und das Selbst immer wieder dabei ertappen, wie es eine Doppelmoral führt, bis zu grauslig rassistisch sarkastischen Beiträgen, die dem Lesenden mit einer solch geballten Ladung platter Vorurteile gleich die Galle hochtreibt – hier hatte alles Platz, was zum Denken und Fühlen anregt.

Das 2009 gestartete Projekt Kolumne begeisterte monatlich 400 bis 500 LeserInnen. Als KolumnistInnen engagieren sich Ursin Broger, Miloud Genova, Pinar Göksu, Raphael Labhart, Stefan Schütz und Jessica Sonderegger. Für die einheitliche deutsche Sprache zeichneten sich Kathrin Bentele, Isabel Kiefer und Sarah Bleuler verantwortlich.

Nach knapp drei Jahren aber dann die traurige Nachricht: Die Kolumne ist tot, gestorben an einem sonnigen, aber kühlen Tag im März 2012. Die Kolumne war nach einem kurzen aber intensiven Kampf mit seinem Virusleiden entschlafen. Das Begräbnis fand im engsten Kreis der Kolumnisten statt.

Die Leserzahlen waren zwar rückläufig, aber auf hohem Niveau (knapp 400 Besuche im Monatsmittel). Besonders auffällig dabei war, dass wir 2011 erstmals mehr Besuche von Macintoshbenutzern zu verzeichnen hatten. Wer weiss, ob die Kolumne nur von Grafikern und Studenten gelesen wurde?

Parties

Die Idee für den Verein Kernreaktor entstand im Jahr 2007 an der Kernstrasse 50 im Langstrassenquartier. Die Tatsache, dass den drei Studenten Marcel Mathis, Marco Luzzatto und Moritz Mähr jedes Wochenende eine endlose Konsumschlacht bevorstand, der man alternativlos ausgeliefert war, hatte sie zum Umdenken bewegt. Wieso kann man Bio Gemüse, Fair Trade Kleider, Ökostrom und klimaneutrale Flugtickets kaufen, aber nicht nachhaltig feiern am Wochenende? Aus diesem Grund haben sie im Raum Zürich verschiedene Benefiz- und Non-Profitpartys veranstaltet. Das Konzept: Gratis Eintritt, gratis bis günstige Getränke, gute Leute und gute Musik.

4.4.08 Volkstümliches aus Langstrasse

Die allerallererste Kernreaktorparty an der Kernstrasse 50. Gratis Eintritt, Gratis Getränke.

5.12.08 DIE NACHTIGALL FÜHLT WÄRMER

Kernreaktor Party 3 Nachtigall

Party mit gutem Gewissen. Der Erlös der zweiten Kernreaktorparty ging an die Stiftung schwerbehinderte Luzern.

Am 5. Dezember 2008 tanzten viele gut gelaunte Partygäste für einen guten Zweck in der Gewerbehalle in Luzern zu minimalistischen Elektroklängen. Der Erlös von CHF 500 soll einem gemeinnützigen Zweck – insbesondere der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern – zu Gute kommen.

10.4.09 tanz:mal

Kernreaktor Party 2 tanzmal

tanz:mal im denk:mal. Nach Parties in Zürich und Luzern nun auch in Bern an einem nicht so üblichen Ort. Damals waren die „nicht kommerziellen“ Parties aber noch nicht so im Trend.

2.5.09 KERNREAKTOR 2.0

Kernreaktor Party 4 Pozilei

Die 2. Kernreaktorparty an der Kernstrasse 50 (insgesamt die 4. Party) war wohl eine der legendärsten. Es kamen so viele Leute, dass sogar die Polizei mitfeiern wollte und liebevoll die Strasse absperrte, damit auf der Strasse weitergefeiert werden konnte.

5.12.09 EIN KURZER BLICK ZURÜCK AUF DEN >> UFERTANZ

Kernreaktor Party 5 Ufertanz

Viertel vor elf. Der Generator grummelt vor sich hin wie ein hungriger Grizzlybär. Aber das stört niemanden. Denn schon bald formiert sich am Ufer der Limmat eine tanzwütige Truppe und die seichten Töne des ersten Plattendrehers mauricio beschwipsen die Meute. Gegen halb zwölf tanzen sich die Leute dicht gedrängt auf den Füssen herum und gestikulieren wie wild zum Takt der Musik. Ein Fest der Liebe bei Temperaturen nahe des Gefrierpunktes. Und als dann um viertel vor eins beluno seine technoide Mucke bis zum Anschlag aufdreht, pilgern auch die letzten Zaungäste vom Profitreff auf die gute Seite der Limmat. Mit sinkenden Temperaturen und steigendem Pegel wird auch der Sound härter und basil the bastard übernimmt um zwei das Pult. Angetrieben von Appenzeller Lager Hell heizt er nochmals mächtig ein, bis sich die ersten beiden Gesichter unserer geliebten und nüchternen Freunde blicken lassen. Lange lässt die aus den einschlägigen Kreisen bekannte Respekttruppe nicht auf sich warten und mit Maglite und Gummischrottkanone bewaffnet stehen die Schlümpfe vor uns. Wir erteilen ihnen das Wort: „Wenn ihr die Party friedlich verlässt, habt ihr keine Busse, keine Anzeige und keine Verhaftung zu befürchten!“ Die Masse hingegen lässt ihrem Unmut freien Lauf. Das Konzert aus Buh-Rufen und Beleidigungen (namentlich des ersten Parentels) prallt nicht ganz spurlos an den dunkelblauen Baretts ab und der Rudelführer lässt durchblicken, dass der Abstand von seinem Zeigefinger zum Abzug immer kürzer wird. Nach eindringlichen Worten von beluno lassen sich die Tanzmücken jedoch davon überzeugen, dass wir den Abend besser mit einem netten Bier als mit Kabelbinder ausklingen lassen.

Wir räumen auf. Pozilisten stellen merkwürdige Fragen, am Morgen des Namenstages von St. Nikolaus.

Pozilei: „Ist das hier euer Flyer?“

Kernreaktor: „Welches Datum steht drauf?“

Pozilei: „16.12.“

Kernreaktor: (schmunzelt)

Vielen Dank nochmals an alle. Speziell an aulay ef, dessen Auftritt, wie schon vor einem halben Jahr, der Pozilei zum Opfer gefallen ist, Basil The Bastard, beluno und mauricio. Vielen Dank auch an alle Helfer für ihren grossartigen Einsatz!

Herzlichst, euer Kernreaktor

PS: Euch wird hier ab Ende Woche ein après police Mix erwarten. Dranbleiben – nicht nur beim Tagesanzeiger!

20.3.10 EIN KURZER BLICK ZURÜCK AUF DEN >> TANZPLATZ

Kernreaktor Party 6 Tanzplatz i

Kernreaktor Party 6 Tanzplatz ii

22.30 Uhr, Anpfiff zum Tanzplatz. Der arg übernächtigte Luftibus mauricio spielt die Platten gemütlich bei 120 Schlägen pro Minute. Es dauert nicht lange, da sind auch schon die ersten Tänzer der Gastmannschaft auf der Tanzfläche versammelt und wärmen sich zu Bier und Gin Tonic auf. Die Gäste halten sich noch eine ganze Stunde bedeckt bis sie durch ein paar Latten- und Pfostenschüsse von mauricio aufgeweckt werden. Doch dann lässt der Trainer seine Sturmmannschaft auffahren. Die Mädels und Jungs stampfen das gesamte vordere Mittelfeld vor dem DJ Pult flach und als mauricio nach einer kurzen Pause den Kasten an beluno abgibt, dampft die Meute nur noch! Für die zweite Halbzeit hat der gute Mann einige Ass im Ärmel, die die Gäste nun volle Kanne aufs Trommelfell gejagt bekommen. Autsch, der Schiedsrichter hält den Arm auf. Die erste und einzige gelbe Karte des gesamten Abends erhält der Subwoofer, der inmitten belunos taktvollem Dribbling den Geist aufgibt. Doch die Gäste lassen nicht nach und spielen auch ohne Subwoofer, als würde es kein morgen geben! Für die dritte Halbzeit wechselt der Kernreaktor den nachterprobten Basil The Bastard ein, der für seine harten Bretter bekannt ist. Es wird viel geschwitzt und noch viel mehr getrunken. Was würden die lieben Gäste nur machen, wenn ihnen die Bar nicht die ganze Zeit den Rücken frei hielte. Doch auch der Kernreaktor hat noch einen Stürmer auf der Ersatzbank. Lu K wechselt um 2.15 Uhr nahtlos für Basil The Bastard ein und gibt sogleich den Tarif durch. Groovig geht’s nun weiter und noch immer kommen weitere Spieler der Gästemannschaft auf den Rasen. In der Nachspielzeit kommen Basil The Bastard und beluno nochmals aufs Feld um auch den letzten Gästen die Stirn bieten zu können. Das Spiel bleibt laut und heftig, bis dann um 5 Uhr der Schlusspfiff ertönt.

Beni Turnschuh für den KERNREAKTOR

PS: Der Kernreaktor dankt allen, die den Tanzplatz ermöglicht haben!

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